„auf freiem Grund mit freiem Volke stehen“
In Serbien haben die jungen Leute die Regierung satt. Es heißt, sie regiere autokratisch, sei korrupt und biete berufliche Chancen nur denen, die ihr in den Arsch kriechen.
Die EU ignoriert die Demokratiebewegung weil sie sich von der serbischen Regierung Hilfe bei der Begrenzung von Fluchtbewegungen und dem Abbau von Litium verspricht.
Bürger unterstützen Bürger: Wir können uns bei unseren Abgeordneten dafür einsetzen, daß die Demokratiebewegung nicht ignoriert wird. Daher der angefügte Offene Brief.
Wer auch was schreiben möchte, hier die offiziellen e-mail-Adressen von Abgeordneten, die mit dem Thema aktuelles
Serbien befaßt sind:
josip.juratovic@bundestag.de
boris.mijatovic@bundestag.de
Hier Links zu Informationen:
https://www.arte.tv/de/videos/112907-105-A/arte-europa-weekly/
https://www.oeaw.ac.at/news/serbien-wie-ein-bahnhofsunglueck-eine-generation-auf-die-strasse-treibt
der aktuellste Link zu einem Interview der Heinrich Böll Stiftung
Ein weiterer Link im Anhang.
PS: Ein hierzulande vergessener interessanter montenegrinisch-jugoslawischer Dichter und Schriftsteller: Milovan Djilas (1911-1995), Bauernsohn, Revolutionär, Partisanenführer, Vizepräsident neben Tito, dann Dissident. Er schrieb Erzählungen, Essays („Die neue Klasse“), Dokumentationen (u.a. „Gespräche mit Stalin“) und Romane. – Viel habe ich von ihm noch nicht gelesen, aber ich kann mir vorstellen, er könnte der jugoslawische Camus sein… (Link zum Wikipedia-Artikel)
Nun der Offene Brief:
Sehr geehrter Herr Josip Juratovic, sehr geehrter Herr Boris Mijatovic
Sie waren Mitglied einer Delegation des Deutschen Bundestages, die sich ein Bild über die aktuelle politische Lage in Serbien machen sollte.
Ich bitte Sie darum, auf meinem Blog goethesfaust.com Stellung zu nehmen zu den Artikeln von Euractiv und der österreichischen Akademie der Wissenschaften, nach denen die Europäische Union aus politischen und wirtschaftlichen Gründen (wegen Migration und Litium) die Demokratiebewegung in Jugoslawien ignoriert, obwohl die gegenwärtige Regierung Jugoslawiens als autokratisch gilt und ihr Wahlfälschung, Vetternwirtschaft und Korruption vorgeworfen wird.
Ich bitte Sie ferner darum, sich dafür einzusetzen, daß die Demokratiebewegung in Serbien von der EU die gleiche Anerkennung bekommt, wie z.B. die Demokratiebewegung in Georgien.
Mit freundlichen Grüßen
Winfried Lintzen
Bis heute (18.03.25) erfolgte keine Stellungnahme.